Für heute stand bei mir ein Kinderkochkurs für den Verein Über den Tellerrand auf dem Programm. Der Verein organisiert Aktivitäten in und Hamburg, wie Ausflüge, Picknicktreffen und eben auch Kochkurse. Ich gebe bei uns im Stadtteil in verschiedenen Initiativen Kochkurse und das macht immer richtig viel Spaß.
Jetzt wurde ich gefragt, ob ich Lust hätte, bei diesem Kochkurs ehrenamtlich zu unterstützen. Lust hatte ich, obwohl ich wirklich auch schauen muss, dass sich für mich Arbeit und Freizeit in Balance halten. Ich bin sowieso schon ehrenamtlich für Neugraben fairändern aktiv und nehme mir manchmal etwas zu viel vor.
Weil in den Ferien aber sonst nicht so viele Termine anstanden, der Kurs ja auch ein tolles Event für die Kinder ist, die sonst nicht so viele Möglichkeiten haben und weil wir ein nettes Team für die Organisation waren, habe ich zugesagt. Vorbereitung und Organisation habe ich auch noch mitgemacht, aber dann hat mich leider am Wochenende ein fieser Magen-Darm-Infekt erwischt, der sich immer noch hartnäckig hält.
Bis einen Tag vorher war ich noch optimistisch, dass ich mitmachen kann. Am Ende hat aber die Vernunft gesiegt. Einen Kinderkochkurs mit Magen-Darm-Infekt zu geben, wäre einfach keine gute Idee und nicht verantwortungsbewusst gewesen, so dass ich den Kurs leider absagen musste. Und weil es mir wirklich auch noch nicht gut ging, war dieser 12. August ganz anders als geplant ein ziemlich entspannter, ruhiger Tag zuhause….
Statt wie gewöhnlich mit meiner Tasse Kaffe in den Tag zu starten, gibt es heute mal wieder Tee. Mein Morgenritual, die erste Tasse ganz entspannt zu genießen, habe ich mir auch mit Tee nicht nehmen lassen und auch dann nicht, wenn der Tag auch entspannt weitergeht.Beim Scrollen durch meinen Status war dieses Bild das Erste, was mir morgens angezeigt wurde: Die Einkäufe für den Kochkurs. Wir hatten Wraps geplant und da wir zum Glück mehrere Helfer waren, konnte der Kurs wie geplant stattfinden. Ich wäre gerne dabei gewesen…Beim Scrollen durch Instagram bin ich dann bei dieser Frage hängen geblieben, während ich inzwischen schon einige Tage krank zuhause saß und mir alles ganz anders vorgestellt hatte. Die Frage war hier allerdings im positiven Sinne gemeint und damit anders, als wir sie ja meistens verwenden: Womit habe ich das verdient, dass ich ein schönes Zuhause und immer ausreichend zu Essen habe, dass ich grundsätzlich ja auch gesund bin, dass ich reisen kann und noch so viel mehr, was für uns ganz selbstverständlich ist, für viele andere aber nicht… Auch wenn ich jetzt gerade krank bin geht´s mir insgesamt doch so gut. Die Frage: „Womit habe ich das verdient“ genau an diesem Morgen hat mir geholfen, den leichten Frust, den ich wegen meinem Infekt doch gerade in mir hatte, mit anderen Augen zu sehen. Heute ging´s mir immerhin schon wieder so gut, dass ich das Sofa gegen die Liege im Garten eintauschen konnte. So lässt es sich bei dem herrlichen Wetter doch aushalten.Irgendwann kam dieser schmuddelige Kleine anspaziert. Ich möchte manchmal gar nicht so genau wissen, wo er sich die ganze Zeit über so rumtreibt, aber ich freue mich immer, wenn er mal vorbeischaut.Während Katze Nummer zwei am liebsten an meiner Seite bleibt. Und wenn ich im Garten auf der Liege liege, dann legt sie sich halt dazu. Auf dieses Buch bin ich am Tag vorher durch Zufall gestoßen und habe mir spontan das Hörbuch runtergeladen. Es geht um ein Thema, das mich nicht nur selbst beschäftigt, sondern auch bei mir im Coaching immer wieder relevant ist: Ganz kurz gesagt um People pleasing und darum, dass Frauen sich oft mehr um alle anderen kümmern als um sich selbst. So wie wir das als „Good girls“ von klein auf gelernt haben. Ich sehe mich da in ganz vielen Punkten. Sich überhaupt erstmal darüber bewusst zu werden, ist schon mal der erste Schritt. Der zweite Schritt, dieses Verhalten dann auch zu ändern, ist leider der schwierigere, aber trotzdem so wichtige Schritt, weil es uns sonst ausbrennt. Auch rund ums emotionale Essen ein ganz wichtiger Punkt.Den Podcast von Laura Malina Seiler höre ich sowieso gerne, bin aber in letzter Zeit nicht dazu gekommen, aber heute habe ich mir auch dafür die Zeit genommen und kann die Folge nur empfehlen. Das Thema ist bei mir ja auch sowieso gerade aktuell und so war die Gelegenheit günstig, dass ich mir heute die Zeit für diese Folge, aber auch für die beiden vorherigen, die aufeinander aufbauen, nehmen konnte.Ich habe mich influencen lassen, aber weil ich sowieso gerade Bedarf hatte, kam das Angebot sehr passend. Den Preis fand ich okay und so brauchte ich nicht extra los in den Drogeriemarkt. Für meine Töchter ist das zwar das Schönste und die Mädels können sich da stundenlang aufhalten. Mir macht das keinen Spaß. Heute kam das Päckchen und gerade an diesem Tag zuhause habe ich mich besonders darüber gefreut. Ich finde schon die Verpackung schön und liebevoll gemacht und es geht dabei mal wieder um Selfcare und „time to slow down“. Das geht eben auch bei den ganz normalen Dingen, die man vielleicht sowieso macht.Nachmittags kamen dann die Bilder vom Kochkurs. Es gab wie geplant Wrap und Crepes und ganz viele strahlende Kinderaugen. Ich wäre gerne mit dabei gewesen, aber freue mich vor allem, dass alles gut geklappt und hat alle Spaß hatten.Die lange Tafel beim Kochkurs. Wraps sind so schön praktisch, weil sie jeder ganz nach Geschmack selbst belegen kann und kamen wohl auch heute sehr gut an.Abends habe ich dann noch ein bisschen Urlaubsangebote angeschaut. Wenn meine Tochter mit ihren Prüfungen fertig ist, wollen wir noch ein paar Tage zusammen Urlaub machen, nachdem wir die Ferien durchgearbeitet haben. Unser gemeinsames Zeitfenster schrumpft aber gerade schon stark zusammen und es wird Zeit, mal zu schauen. Nachdem ich lange geschaut, verglichen und wie ich fand auch richtig tolle Angebote gefunden habe, habe ich sie meiner Tochter präsentiert. Geschmäcker sind leider sehr unterschiedlich. So gut wie nichts von dem, was ich rausgesucht hatte, gefiel ihr. Jetzt heißt es weiter schauen, aber ein bisschen Zeit haben wir ja zum Glück auch noch.
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